Die ABC-Analyse ist ein Instrument zur Entscheidungsfindung. Durch die Einteilung in drei Klassen (A, B, C) erhält das Unternehmen Informationen darüber, welche Bereiche die höchste Bedeutung für den Unternehmenserfolg haben und damit priorisiert werden sollten.

 

Die ABC-Analyse kann in 6. Schritten durchgeführt werden:

 

  1. Problem definieren
  2. Wert-Mengen-Tabelle erstellen
  3. Prozentuale Anteile bestimmen und kumulieren
  4. Klassengrenzen festlegen
  5. Visualisierung
  6. Interpretation der Analyse und Ableitung von Maßnahmen

 

Durchführung im Detail:

 

In der Materialwirtschaft sollen die Produkte einer ABC-Analyse unterworfen werden. Ziel der Analyse ist es herauszufinden, welche Produkte welchen Anteil an den Kosten haben. 

 

  1. Problem definieren:
     
  2. Wert-Mengen-Tabelle erstellen: Gegeben sind mehrere Bauteile mit unterschiedlichem Jahresverbräuchen und Stückkosten. Um die Gesamtkosten zu ermitteln, wird der Jahresverbauch mit den Stückkosten multipliziert. Danach werden die Gesamtkosten absteigend sortiert.
     
  3. Prozentuale Anteile bestimmen und kumulieren: Nun werden die prozentualen Stück- und Wertanteile ermittelt. Danach erfolgt die Kumulierung der Stück- und Wertanteile.
     
  4. Klassengrenzen festlegen: Die Festlegung der Klassengrenzen orientiert sich an den prozentualen Anteilen. In unserem Beispiel sind folgende Grenzen festgelegt worden: A-Klasse: >= 20%, B-Klasse: >=20% x <=5%, C-Klasse: < 5%
     
  5. Visualisierung: In den häufigsten Fällen erfolgt die grafische Darstellung mit einer Lorenzkurve oder einem Tornado-Diagramm.
     
  6. Interpretation der Analyse und Ableitung von Maßnahmen:

 

 

 

 

 

 

 

Weiterer Artikel ABC-Analyse: Link folgt

 

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„Zum Vorwärtskommen gehört Unangenehmes: Wenn du höher hinaus willst als die große Menge, so mache dich zum Leiden bereit.“ Carl Hilty

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© Stephan R. Luedtke