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Wie Elektrizität die Welt veränderte!

 

Mehr als 1.100 Strom- und 900 Gasversorger versorgen die Bevölkerung Deutschlands mit Energie. Zwischen diesen Versorgern „tobt“ der Wettbewerb um die Kunden. Im Strommarkt liegt die Herausforderung darin, die Kunden vom eigenen Angebot zu überzeugen. Erschwerend ist, dass die Produkteigenschaften von Strom identisch sind. Strom ist immateriell, nicht direkt erlebbar und nicht unterscheidbar. Pro Jahr wechseln rund 2,7 Millionen Haushalte ihren Versorger.


Innovation des Monats




Neuigkeiten



Impressionen Simplicity-Workshop

Am 29. Mai 2018 hat in Zürich ein weiteres kostenloses simplicity. Basistraining im 25hours Hotel stattgefunden. Die Teilnehmenden kamen aus unterschiedlichen Branchen und Funktionsbereichen. In den Gruppenarbeiten hat ein reger Austausch zwischen den Teilnehmenden stattgefunden. Erfahrungen wurden ausgetauscht, Fragen gestellt und eigene Überlegungen für den Transfer wurden diskutiert und konkretisiert. Vor dem Präsenztraining gab es bereits fünf Tage täglich ein kurzes Video mit einer Vorbereitungsaufgabe. Dadurch konnten sich die Teilnehmenden sehr gut auf das Training vorbereiten. In diesem Fall haben wir als Gruppenübung sogar ein Thema eines Teilnehmenden bearbeitet und so transferierbare Praxisinhalte geschaffen.


Gedanke des Monates



Kein Netz mehr?

 

Sieht so die Zukunft des Strommarktes aus? In Brütten bei Winterthur in der Schweiz gibt ein Neun-Familienhaus ohne Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Mithilfe von Photovoltaik und Energiespeichern kann sich das Haus autark versorgen. Halten die technologische Entwicklung und die Bedürfnisse der Bürger weiter an, werden sich künftig immer mehr Menschen sich gegen einen Anschluss an das öffentliche Stromnetz entscheiden. Das kilometerlange Netz wäre dann größtenteils obsolet. Künftige Hauptaufgabe der Stromversorger wäre dann möglicherweise lediglich die Beseitigung von Versorgungsengpässen. Energieversorger sind gut beraten sich heute schon zu fragen, wie der Strommarkt in den kommenden Dekaden aussehen wird.


Studien



Denken Sie noch in Kanälen oder erreichen Sie Ihre Kunden schon?



Denken Sie noch in Kanälen oder erreichen Sie Ihre Kunden schon?
Denken Sie noch in Kanälen oder erreichen Sie Ihre Kunden schon? Die Customer Journey in einer multioptionalen Welt.
pm-customer journey mfz-studie2016.pdf
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Simplicity und Innovation



Unser Alltag wird immer komplizierter. Produkte mit unzähligen Funktionen überfordern uns. Technik, die uns das Leben leichter machen soll, bringt uns zum Verzweifeln. Eine übergrosse Auswahl lähmt unsere Entscheidungen – vom Urlaubsziel bis zur Marmeladensorte. Für Unternehmen bedeutet das vor allem eins: unzufriedene Kunden. Diese Entwicklung können Sie stoppen.
Hier erfahren Sie wie: in der simplicity.akademie.


Weitere Artikel



Erfolgspotenziale – der Garant für materiellen Erfolg

 

Jedes Unternehmen möchte erfolgreich sein. Allerdings existiert keine allgemein gültige Aussage, wann dies der Fall ist. Häufig werden Unternehmen, die Gewinn erwirtschaften, als erfolgreich bezeichnet. In unserem Wirtschaftssystem stellt der Gewinn die zentrale Steuerungsgröße dar. Die Dominanz des Gewinns resultiert aus zwei Gründen. Erstens herrscht folgende Annahme vor: Je höher der Gewinn ausfällt, desto besser kann sich das Unternehmen entwickeln und umso mehr kann es für die Kunden, die Mitarbeiter, die Anteilseigner und die Umwelt tun. Zweitens werden die Entwicklung des Unternehmens und damit die Kompetenz des Managements an der Gewinnentwicklung gemessen. Allerdings führt die Fixierung auf den Gewinn häufig dazu, dass Unternehmen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind und erst in zweiter Linie mit den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden.



Effizienter Umgang mit Google

 

Bei Innovationen muss es sich nicht zwingend um revolutionäre Verbesserungen handeln. Auch kleine Verbesserungen führen zu mehr Effizienz. Dabei ist es ebenso nicht immer erforderlich, dass sie direkt auf den Kunden ausgerichtet sind. Innovationen können sich gleichfalls auf Prozesse per Methoden beziehen und damit indirekt einen Mehrwert für Kunden liefern. Die mit Abstand erfolgreichste Internet-Suchmaschine ist „google“. Millionen von Anfragen werden jeden Tag durch die Suchmaschine „gejagt“. Nicht umsonst hat es das Wort googeln in den Duden geschafft und steht für „eine Suchanfrage durchführen“. In vielen Büros gehört die Internetrecherche zum Tagesgeschäft.

 



Zitate





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Das Prinzip Einfachheit – Reduzieren Sie die Komplexität

 

Unsere Welt wird immer komplizierter und bürokratischer. Fast alles muss geregelt, jede Ausnahme beschrieben sein. Dies führt zu Verträgen mit hunderten Seiten, zu seitenlangen Beipackzetteln und Gebrauchsanweisungen etc. Auf Grund dieser teilweise hausgemachten komplizierten Welt büßt die Wirtschaft an Innovationsfähigkeit ein. Helfrich wünscht sich die Rückkehr zur Einfachheit. Seine Kernthese lautet: „Wir müssen uns wieder einfacher organisieren, um in der krisenreichen Globalisierung nicht nur bestehen, sondern noch gut überleben zu können!“ Der Autor betrachtet Einfachheit aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Er geht beispielsweise auf Komplexitätstreiber ein, Theorien, Bionik, Produkt- und Prozessgestaltung, praktische Hinweise sowie Beispiele.

 

 

 


Simplicity – Starke Strategien für einfache Produkte, Dienstleistungen und Prozesse

 

Simplicity ist das zweite Buch der Autoren Brügger, Hartschen und Scherer. Bereits der magentafarbende Buchumschlag sticht sofort ins Auge, auch wenn sicher die meisten Leser die Farbe nicht mit Simplicity in Verbindung bringen. Einfachheit trifft den Zahn der Zeit. Bei zunehmender Zeitknappheit begrüßen die Kunden einfache Produkte und Prozesse. Im Vergleich zu früher kann bereits heute der Kauf von Jeans, Shirts etc. den ganzen Nachmittag in Anspruch nehmen. Ursache dafür ist die große Auswahl. Die Kunden können aus verschiedenen Schnittformen, Waschungen, Farben und Looks wählen.



 

„Zum Vorwärtskommen gehört Unangenehmes: Wenn du höher hinaus willst als die große Menge, so mache dich zum Leiden bereit.“ Carl Hilty

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© Stephan R. Luedtke